Sophie Moone, bürgerlich Petra Šimíčková, wurde 1985 in Budapest geboren und wuchs in Ungarn auf. Ihre Familie hat tschechische Wurzeln, weshalb sie oft als „ungarisch-tschechische Darstellerin“ bezeichnet wird. Schon in jungen Jahren zeigte sie Interesse an Kunst und Fotografie, was später ihren natürlichen Auftritt vor der Kamera prägte.
Im Jahr 2006, im Alter von 21 Jahren, begann Sophie Moone ihre Karriere in der Erwachsenenunterhaltung. Ihr erster Dreh war für das ungarische Studio Private Media Group, das sie als vielversprechende Neuentdeckung präsentierte. Durch ihre auffällige Erscheinung – blasse Haut, dunkle Haare und markante blaue Augen – gewann sie schnell an Bekanntheit. In den ersten zwei Jahren drehte sie ausschließlich für europäische Produktionen, vor allem in Ungarn und Tschechien.
Ab 2008 arbeitete Sophie Moone auch für US-Produktionsfirmen wie Evil Angel, Digital Playground und Brazzers. Sie spezialisierte sich auf Szenen mit einem natürlichen, fast dokumentarischen Stil, was ihr den Ruf einer „Girl-next-Darstellerin“ einbrachte. Ihre Fähigkeit, sowohl harte als auch weiche Genres zu bespielen, machte sie zu einer gefragten Darstellerin. Zu ihren bekanntesten Szenen zählen die Serien „Moone’s Diary“ und „Pink Ghetto“. 2011 gewann sie den AVN Award in der Kategorie „Best European Actress“.
Sophie Moone ist 1,68 m groß, hat schulterlange braune Haare und trägt meist eine natürliche Brust (Körbchengröße B). Ihre auffälligste Besonderheit sind ihre weit auseinanderstehenden Augen, die ihr einen leicht exotischen Ausdruck verleihen. In Interviews betonte sie oft, dass sie kein Piercing und keine Tätowierungen hat, was sie in der Branche als „ungekünstelt“ beschrieben lässt. Sie bevorzugte während ihrer aktiven Zeit einfache, alltägliche Kleidung, was zu ihrem Image als ungezwungene Persönlichkeit passte.
Nach rund zehn Jahren in der Industrie zog sich Sophie Moone 2015 aus der Erwachsenenunterhaltung zurück. Sie lebt heute in Budapest und arbeitet als Fotografin und Künstlerin. Ihre Social-Media-Präsenz ist stark eingeschränkt – sie postet nur selten persönliche Bilder. In einem seltenen Interview von 2017 erklärte sie, dass sie die Zeit im Geschäft als bereichernd empfand, aber irgendwann ein normales Leben führen wollte. Heute ist sie verheiratet und hat zwei Kinder, deren Namen sie nicht öffentlich macht.
Sophie Moone gilt unter Fans als eine der authentischsten Darstellerinnen der späten 2000er Jahre. Ihr Stil beeinflusste eine ganze Generation europäischer Performerinnen, die natürliche und dennoch professionelle Auftritte anstrebten. Obwohl sie seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr vor der Kamera steht, wird ihr Name in Foren und auf Bewertungsseiten weiterhin häufig genannt. Ihre Szenen werden oft als „zeitlos“ beschrieben, da sie auf übermäßige Spezialeffekte oder künstliche Inszenierungen verzichten.